Glamping in Sigulda
Nach der Landung in Riga und der Abholung des Mietwagens ging es direkt los. Das Ziel: Der Gauja Nationalpark, benannnt nach dem gleichnamigen Fluss der die Landschaft durchquert.

In der Nähe der Ortschaft Sigulda hatten wir ein Zelt auf einem Glamping Spot gefunden. Glamping ist ein Kofferwort aus “Glamour” und “Camping”, und das beschreibt schon sehr gut worum es geht: Camping, aber in einem fest gebauten Zelt mit Holzboden, Federbett und ein paar Möbeln. So kann man komfortabel schlafen, ist aber naturverbundener als im Hotel. Muss man zum Plumsklo, Wasserhahn oder zur Outdoorküche, so muss man über die Wiese.

Baden kann man im nahegelegenen Fluss, muss aber mit der Strömung aufpassen. Der Glamping Platz ist auch schwerer zu erreichen als ein Hotel. Das Auto parkt man einige Kilometer am Waldrand entfernt.
Burg Treyden
Am nächsten morgen ging es nach einem kurzem Bad im Gauja zur Burg Treyden in Turaida.

Anschließend folgten wir einigen örtlichen Wanderwegen und erkundeten das Gaujaufer und die dortigen Höhlen.

Paddeln

Auch am nächsten Tag verbrachten wir weiter Zeit am Gauja.

Wir mieteten zwei Paddelboote und folgten dem Fluss, fanden einige Vögel und weitere Höhlen im Sandstein.

Tiny House
Nach drei Nächten im Gauja Nationalpark zogen wir weiter nach Estland.
umzug störche auerhahn op

Auf dem Weg dorthin begegneten wir zahlreichen Störchen, einem Auerhahn und einem Kormoran. Gegen Abend erreichten wir unseren nächsten Schlafplatz, an dem es für uns vier etwas enger wurde: ein Tiny House an einem hübschen See.

Soomaa
Das Tiny House lag in der Nähe des Soomaa Nationalparks, welcher die nächsten Wanderwege für uns bereithielt.

Die grün-rot leuchtende Landschaft bietet atemberaubende Kontraste und lont sich selbst (oder gerade) bei regnerischem Wetter.

Familientreffen
Tags darauf schauten wir nochmal ins nächte Moor, um anschließend Familie zu treffen.

Tartu
Nach soviel Natur suchten wir Abwechslung in der Stadt Tartu. Diese bietet eine wunderschöne Altstadt und viele nette Kaffees.

Die Ruine einer Kirche im Stadtzentrum ist sehr sehenswert.
Hochzeit
Nun war es Zeit für den eigentlichen Grund unserer Reise: eine deutsch-estnische Hochzeit. Die Trauung fand auf offener Wiese und ganz leichtem Nieselregen statt.
Anschließend wurde in einer großen Scheune gefeiert und getrunken. Eine Band hat traditionelle Musik gespielt, und es wurde in großer Runde gemeinsam getanzt. Alles war wunderschön geschmückt und beleuchtet.
Ausnüchtern
Am nächsten Tag wurde ausgenüchtert.
Pärnu
Dann ging es weiter. Wir wanderten an nahe gelegenen Seen und fuhren weiter in Richtung Pärnu.

Auf der Westseite des Soomaanationalparks hatten wir auf einem Bauernhof einquartiert. Dort wohnte neben dem Besitzer des Hofes ein netter Hund, der über den gierigen Hasen wachte. Letzterer erfreute sich, man könnte sogar sagen übermäßig, an dem praktischer Weise vor Ort wachsendem Gemüse.

Als die Nacht einbrach, konnten wir einen fantastischen Sternenblick genießen.

Paddeln
So nah am Nationalpark nutzten wir die letzte Chance, um nochmal zu paddeln.

Meer und Riga
Gegen Ende der Reise zog es uns zurück in Richtung Flughafen in Riga. So genossen wir noch einmal das Meer und besichtigten die Hauptstadt Lettlands.

Am nächsten Morgen brachte uns der Flieger zurück nach Deutschland.