Lettland

Roadtrip ·
Lorenz Hoffmann + 3 weitere(r)
🇪🇪 🇱🇻

Tourdetails

GPX Datei
12 Tage
Dauer

Glamping in Sigulda

Nach der Landung in Riga und der Abholung des Mietwagens ging es direkt los. Das Ziel: Der Gauja Nationalpark, benannnt nach dem gleichnamigen Fluss der die Landschaft durchquert.

Weiter Blick in eine offene, grüne Waldlandschaft mit einem Fluss.

In der Nähe der Ortschaft Sigulda hatten wir ein Zelt auf einem Glamping Spot gefunden. Glamping ist ein Kofferwort aus “Glamour” und “Camping”, und das beschreibt schon sehr gut worum es geht: Camping, aber in einem fest gebauten Zelt mit Holzboden, Federbett und ein paar Möbeln. So kann man komfortabel schlafen, ist aber naturverbundener als im Hotel. Muss man zum Plumsklo, Wasserhahn oder zur Outdoorküche, so muss man über die Wiese.

Eine Mischung aus Holzschuppen, Gartenlaube und Küche steht im Wald.

Baden kann man im nahegelegenen Fluss, muss aber mit der Strömung aufpassen. Der Glamping Platz ist auch schwerer zu erreichen als ein Hotel. Das Auto parkt man einige Kilometer am Waldrand entfernt.

Burg Treyden

Am nächsten morgen ging es nach einem kurzem Bad im Gauja zur Burg Treyden in Turaida.

Eine Burg aus rotem Ziegel steht vor einem Flusstal mitten im Wald.

Anschließend folgten wir einigen örtlichen Wanderwegen und erkundeten das Gaujaufer und die dortigen Höhlen.

Brücke über einen Fluss mit den Fahnen Lettlands bestehend aus drei großen Bögen. Höhleneingang in Sandstein mit zahlreichen Gravierungen. In der Mitte des Eingangs ist eine natürliche Säule.

Paddeln

Ein großer Fluss zieht an einer Felswand vorbei und verschwindet ein einem Bogen im Wald.

Auch am nächsten Tag verbrachten wir weiter Zeit am Gauja.

Zwei Enten mit schmalem, braunen Kopf und grau, weiß, schwarzem Gefieder laufen auf Sand.

Wir mieteten zwei Paddelboote und folgten dem Fluss, fanden einige Vögel und weitere Höhlen im Sandstein.

Nahaufnahme von diversen Gravierungen in Sandstein.

Tiny House

Nach drei Nächten im Gauja Nationalpark zogen wir weiter nach Estland.

umzug störche auerhahn op

Nahaufnahme eines Komorans im Flug. Dunkles Gefieder, weit gestreckte Flügel.

Auf dem Weg dorthin begegneten wir zahlreichen Störchen, einem Auerhahn und einem Kormoran. Gegen Abend erreichten wir unseren nächsten Schlafplatz, an dem es für uns vier etwas enger wurde: ein Tiny House an einem hübschen See.

Ein kleines, hölzernes, modern gebautes Haus mit Metallschienen und Blechdach. Daneben ein silbernes Auto. Im Vordergrund ein See, in dem sich das Haus spiegelt.

Soomaa

Das Tiny House lag in der Nähe des Soomaa Nationalparks, welcher die nächsten Wanderwege für uns bereithielt.

Eine kleine Gruppe kleiner Nadelbäume spiegeln sich im glatten Wasser eines Sees in einem grünen Moor. Stark bewölkter Himmel.

Die grün-rot leuchtende Landschaft bietet atemberaubende Kontraste und lont sich selbst (oder gerade) bei regnerischem Wetter.

Nahaufnahme von rotem Sonnentau. Kleine Pflanze mit einem Kopf in Orang und roten Härchen. Am Ende der Härchen sind Wassertropfen.

Familientreffen

Tags darauf schauten wir nochmal ins nächte Moor, um anschließend Familie zu treffen.

Sechs kleine blaue Schmetterlinge auf trockener Erde.

Tartu

Nach soviel Natur suchten wir Abwechslung in der Stadt Tartu. Diese bietet eine wunderschöne Altstadt und viele nette Kaffees.

Ruine einer Kirche aus rotem Ziegel. Das Dach fehlt, der Boden ist Sand und Wiese. Die Wände stehen teilweise noch.

Die Ruine einer Kirche im Stadtzentrum ist sehr sehenswert.

Hochzeit

Nun war es Zeit für den eigentlichen Grund unserer Reise: eine deutsch-estnische Hochzeit. Die Trauung fand auf offener Wiese und ganz leichtem Nieselregen statt.

Anschließend wurde in einer großen Scheune gefeiert und getrunken. Eine Band hat traditionelle Musik gespielt, und es wurde in großer Runde gemeinsam getanzt. Alles war wunderschön geschmückt und beleuchtet.

Ausnüchtern

Am nächsten Tag wurde ausgenüchtert.

Pärnu

Dann ging es weiter. Wir wanderten an nahe gelegenen Seen und fuhren weiter in Richtung Pärnu.

Ein Baumstumpf einer Birke liegt im Unterholz des Waldes eingebettet. Ein verschlossenes Holztor versperrt den Weg von einer Holzbrücke in einen hell leuchtenden Birkenwald. Das Himmelsblau spiegelt sich in einem glatten Moorsee, umgeben von grünem Moorgewächs und niedrigem Wald.

Auf der Westseite des Soomaanationalparks hatten wir auf einem Bauernhof einquartiert. Dort wohnte neben dem Besitzer des Hofes ein netter Hund, der über den gierigen Hasen wachte. Letzterer erfreute sich, man könnte sogar sagen übermäßig, an dem praktischer Weise vor Ort wachsendem Gemüse.

Ein schwarz-weiß gescheckter Hund beobachtet einen gigantischem weißen Hasen im Hintergrund, der ein Nickerchen hält.

Als die Nacht einbrach, konnten wir einen fantastischen Sternenblick genießen.

Blauer, klarer Sternenhimmel über einem roten Holzhäuschen mit gelb leuchtendem Fenster.

Paddeln

So nah am Nationalpark nutzten wir die letzte Chance, um nochmal zu paddeln.

Eine Ente genießt die Sonne auf eine Stamm am Flussufer.

Meer und Riga

Gegen Ende der Reise zog es uns zurück in Richtung Flughafen in Riga. So genossen wir noch einmal das Meer und besichtigten die Hauptstadt Lettlands.

Fassade eines Ziegelbaus mit zahlreichen kunstvollen Verzierungen durch Statuen, Wappen und weiterem. Oben in der Mitte eine blau-goldene Uhr.

Am nächsten Morgen brachte uns der Flieger zurück nach Deutschland.